Leishmaniose-Impfung: Impfung gegen Leishmaniose
Impfung gegen Leishmaniose, sie möchten mit ihrem Hund ans Mittelmeer reisen und unbeschwerte Ferien mit ihrem Hund verbringen, dann sollten sie auch auf die Gesundheit ihres vierbeinigen Liebling achten.
Seit 2012 gibt es eine Leishmaniose-Impfung für Hunde.
(endlich Leishmaniose-Impfung : Impfung gegen Leishmaniose) Kleiner Pieks mit großer Wirkung
Vorbeugung: Impfung gegen Leishmaniose
Impfung gegen Leishmaniose: seit kurzer Zeit, gibt es eine effektive Impfung gegen den Erreger der Leishmaniose.
Hunde sollten nachts im Haus bleiben (Reduktion der Sandfliegenstiche)
Ab März sollte der Hund ein spezielles Antisandfliegenhalsband (Scaliborhalsband) tragen oder mit Hilfe sogenannter Spot-on Präperate (Bsp: Advantix) geschützt werden.
Jährlicher Leishmaniosetest, um eine frühzeitige Behandlung zu gewährleisten.
Können Menschen an Leishmaniose erkranken?
Der Hund ist für die im Mittelmeerraum einheimische Leishmaniosespezies am empfänglichsten, während andere Spezies, einschlie?lich des Menschen eine recht gute Resistenz gegen die Infektion besitzen.
Allerdings sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, verursacht durch Infektionskrankheiten, Organtransplantationen, Kortisongabe etc. empfänglich für eine Leishmanioseinfektion!
Die direkte Infektion Hund-Mensch ist jedoch nicht möglich, die Infektion wird immer durch den Stich des Vektors vermittelt.
Deshalb ist es äußerst wichtig, Sandfliegenstiche sowohl beim Menschen als auch beim Hund durch entsprechende Prophylaxema?nahmen zu vermeiden (Mückenschutzsteckdosen, Lotionen, Behandlung eines positiv getesteten Hundes etc.).
Diagnose:
Die einfachste Form der Diagnosestellung erfolgt mit Hilfe einer Blutuntersuchung zur Leishmanioseantikörperbestimmung.
Daneben gibt es noch andere diagnostische Möglichkeiten wie dem direkten Parasitennachweis, Hautbiopsien oder Knochenmarksuntersuchungen auf Leishmanien, die aber nicht routinemäßig eingesetzt werden.
Therapie:
Die Behandlung der Leishmaniose beim Hund ist nur erfolgreich, wenn sie im Fr¸hstadium einer Infektion erfolgt, am besten noch bevor klinisch sichtbare Symptome vorhanden sind. Denn eine frühe Behandlung verhindert normalerweise die Ausbildung klinischer Symptome der Krankheit und verl‰ngert das Leben des Hundes. Deshalb ist es wichtig, den Hund einmal jährlich mit einem routinemäßig durchgeführten Bluttest auf Leishmanioseantikörper zu untersuchen.
Entwicklung der Leishmaniose:
1. In der Sandmücke entwickelt sich die Infiktivste Form der Leishmanien.
Diese Formì der Leishmanien wird dann beim Saugakt der weiblichen Sandfliege auf den Endwirt (bsp. Hund) ¸bertragen.
2. Im Endwirt (bsp. Hund) vermehren sich die Leishmanien in den Zellen des Abwehrsystems (wei?e Blutkörperchen). Schlie?lich zerstˆren die Leishmanien die Zellmembran und gelangen so wiederum in den Organismus, um dann erneut Zellen des Abwehrsystems des Körpers und im weiteren Krankheitsverlauf auch Zellen der verschiedenen Organe zu befallen.
Informationen zur Leishmaniose-Impfung
Vorbeugung und Behandlung erhalten sie
bei ihrem Haustierarzt oder bei
Dr. Jeanette Haug & Stefan Förster
Tierarzt in Cala Ratjada
Telefon:(0034) 971 56 50 76
Montag - Samstag:
10°°-12°° Uhr
Montag, Dienstag,
Donnerstag, Freitag:
16°°-19°° Uhr
Beim Krankheitserreger der Leishmaniose, den Leishmanien, handelt es sich um kleine, einzellige Parasiten (Protozoen).
Vorkommen:
Bei unseren Haustieren kommt die Leishmaniose vor allem beim Hund vor, aber auch bei Katzen, Nagern, Rindern und Pferden sind Erkrankungen beschrieben.
Übertragung:
Die Übertragung der Leishmaniose auf den Endwirt (bsp. Hund) erfolgt beim Blutsaugeakt durch eine bestimmte Stechmückenart, der weiblichen Sandfliege (Phlebotomus).
Die Sandfliege ist in der warmen Jahreszeit, zwischen April und November, aktiv. Sie versteckt sich tagsüber in dunklen Nischen und fliegt ab späten Nachmittag aus, mit der höchsten Aktivität am frühen Morgen zwischen 2 und 4 Uhr.
Verbreitung:
Das Verbreitungsgebiet der Sandfliege und somit auch der Leishmaniose umfasst vor allem die Tropen, aber auch den Mittelmeerraum, insbesondere Spanien, Frankreich und Italien, den mittleren Osten, Afrika, China und Indien.
Symptome:
Die Leishmaniose kann sich sehr vielseitig darstellen. Man kann im Wesentlichen zwei Erkrankungsformen unterscheiden, die gleichzeitig oder aber auch nur einzeln auftreten können
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