Die Strände im Osten und Norden von Mallorca
Gerade der Nordosten von Mallorca beglückt seine Besucher mit vielen Buchten und Stränden, wer sich z.B. eine Finca im Nordosten von Mallorca mietet erreicht oft die Strände im Osten und Norden von Mallorca sehr schnell. Um Arta herum gibt es 14 traumhafte Strände von gut besucht bis einsam.
Arenal de sa Canova (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 1500 Meter; Mittlere Breite: 40 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: ruhige Gewässer
Sa Canova oder Arenal de sa Canova, kilometerlang, ist 13 Kilometer von Can Picafort entfernt und liegt zwischen Punta de sa Barraca (Artà) und Torrent de na Borges (Santa Margalida).
Das Parlament der Balearen hat diese Zone im Jahre 1991 aufgrund der vielen archäologischen Funde und seiner Vielgestalt von Flora und Fauna zur Área Natural de Especial Interés erklärt, wobei die Feuchtzone der Mündung des Torrent de na Borges, ein Habitat der Mehrzahl von Säugetieren und Vögeln, die auf den Balearen erfasst sind, besonders bemerkenswert ist.
Dieser unberührte schöne Strand bietet feinen Sand aus Muschelsubstrat mit zutage tretenden Felsen. Er hat eine sehr geringe Neigung und eine dem Dünensystem im hinteren Bereich eigene Vegetation (Pinien, Garrigue, Disteln, Rosmarin, Meereslilie). Dieser ökologische Landschaftsreichtum wird nur durch einige verlassene oder halb fertige Häuschen unterbrochen und durch ein Kanalnetz hinter den Dünen.
Der Küstenstreifen ist aus Sand und Felsen, sehr niedrig, kaum abfallend, weshalb Skippern geraten wird, sich angesichts der Gefahr des Strandens nicht zu sehr der Küste zu nähern. 1,6 Seemeilen entfernt befindet sich der Club Nàutic Serra Nova.
Die Anfahrt mit dem Auto ist etwas kompliziert, man folge der Beschilderung und dem Verlauf eines Waldwegs, der an einem gebührenfreien Parkplatz endet. Sodann muss man fünf Minuten bis zu diesem ruhigen Strand laufen.
Diese Charakteristika erklären die niedrige Besucherzahl; im übrigen wird Nudismus praktiziert.
Information über die Gemeinde Artà
S'Aigua Dolça (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 200 Meter; Mittlere Breite: 15 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: mäßiger Wellengang
S’Aigua Dolça ist 16 Kilometer von Artà entfernt, zwischen Punta des Barracar und na Clara (hervorragende Aussichtspunkte für außergewöhnliche Panoramablicke über die Bucht von Alcúdia) und unter dem Blick von sa Talaia Freda de Morei (563 Meter Höhe) gelegen, umgeben von Macchie und Garrigue. Dieser Komplex gehört zur Área Natural de Especial Interés Muntanyes d’Artà.
Diese Bucht befindet sich auf halbem Wege zwischen dem spektakulären Cap de Ferrutx und der Urbanisation Betlem. Der Küstenstreifen zwischen es Caló und Caló d’en Sureda (na Clara, Cala Mata, na Pastor, Caló d’en Serra und sa Pedra Alta) hat eine zerklüftete niedrige Küste (etwa fünf Meter), kleine Felsen, welche alte fossilierte Dünen mit Schichten aus felsigen Auswaschungen, entstanden vor Millionen von Jahren, kombinieren, sowie zahlreiche Untiefen und Klippen.
Die Wasser- und Unterwasserbedingungen sind zum Ankern nicht geeignet, da es zahlreiche heruntergestürzte Felsen, eine nur geringe Tiefe sowie einen Grund aus Algen, Stein und kleinen Sandstellen gibt. Diese Hindernisse bringen es mit sich, dass hier nur Schiffe mit geringem Tiefgang unterwegs sind. Es wird empfohlen, zwischen es Vells Marins Baixos und Punta des Barracar zu ankern. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich in Port Colònia de Sant Pere.
Die Anfahrt mit dem Auto ist einfach, man folge der Beschilderung bis zur Urbanisation Betlem. Hier kann man gratis sein Auto parken und eine Fußwanderung bis nach s’Aigo Dolça unternehmen.
Cala Toró auch bekannt unter Cala Tonó (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 130 Meter; Mittlere Breite: 20 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: semiurban; Badebedingungen: ruhige Gewässer
Cala Tonó oder Cala Toró ist 13 Kilometer von Artà entfernt und liegt zwischen s’Embarcador und na Detorba Jornals (ein sehr schmaler Vorsprung) sowie neben dem Küstenort s’Estanyol, dessen Bezeichnung sich auf den Wildbach gleichen Namens bezieht, der eine seiner Seiten wässert und in einer Feuchtzone endet.
Hinter s’Estanyol gelangt man in die Área Natural de Especial Interés sa Canova d’Artà (855 Hektar), zusammengesetzt aus dem ausgedehnten s’Arenal de sa Canova und einem enormen Pinienwald, indem die prähistorische Siedlung sa Figuera Borda liegt (die noch nicht ausgegraben ist).
Dieser rechteckige Meereseinschnitt bildet einen Strand aus Kieseln, dessen Wasser sehr sauber und von einem intensiven Blau ist. Der hintere Bereich dieser Bucht grenzt an Privathäuser in der Nähe von s’Estanyol, so dass es in der Umgebung keine Vegetaion gibt. In der Nähe gibt es allerdings einige Anbaufelder der possessió Costa de sa Devesa. Der Torrent de Can Castellet durchquert dieses landwirtschaftliche Anwesen, mündet und bildet die nächste Caleta d’en Castellet.
Der Küstenstreifen zwischen Punta de s’Esquerda und sa Barraca (eine Bezeichnung, die sich auf Reste eines Häuschens bezieht, das, zusammen mit anderen prähistorischen, ziemlich zerfallenen Bauwerken, am Strand gefunden wurde) zeigt eine felsige und steile Physionomie, wie ses Penyes Altes, Punta Llarga de s’Estanyol, Cala de sa Porcella, sa Pedra que Sona, sa Pedra Girada und es Codol es veranschaulichen.
Platja Colònia de Sant Pere (Artà, Mallorca)
Sandstrand; Behindertenzugang
Länge des Strandes: 70 Meter; Mittlere Breite: 20 Meter; Besucherzahlen: mittel
Strandtyp: urban; Badebedingungen: mäßiger Wellengang
Platja de Colònia de Sant Pere ist 10 Kilometer von Artà entfernt und ist Teil der Bucht von Alcúdia. Es ist das einzige Touristenzentrum zwischen Can Picafort und Capdepera - obgleich der Wohncharakter im Vergleich zum Massentourismus vorherrscht – und das älteste einer Zone (1880), die ursprünglich der Landwirtschaft gewidmet war.
Dieser ruhige Strand beginnt neben dem Schutz der Mole des Club Nàutic Colònia de Sant Pere. Sein feiner goldfarbener Sand zieht sich in Form eines Bogens über fast zweihundert Meter hin. Die Bucht wird von einer modernen Uferpromenade abgeschlossen, deren Bänke von Tamarisken beschattet werden, die sie mit der einen oder anderen kleinen Terrasse teilen. Wenn man hier spazierengeht, gelangt man an den benachbarten Caló des Parral aus grobem dunklem Sand, mit kristallklarem Wasser; hier mündet der Torrent de sa Font des Parral.
Die Wasser- und Unterwasserbedingungen sind zum Ankern nicht gut geeignet, es wird empfohlen, dieses Manöver nicht in der Nähe des Club Nàutic Colònia de Sant Pere durchzuführen, da der Grund aus Felsen und Algen besteht, und es wird ferner davon abgeraten, die Einfahrt in die Hafeneinrichtungen bei Winden aus dem ersten und vierten Quadranten oder an Sturmtagen zu versuchen, da die Anlage ihre Einrichtungen dann abschottet.
Die Anfahrt mit dem Auto ist einfach, man folge der Beschilderung. Man kann seinen Wagen gratis im Strandbereich abstellen. Diese Charakteristika erklären die hohe Besucherzahl von Einheimischen und Touristen.
Caló dels Ermitans auch bekannt unter S'Arenalet de Son Colom, S'Arenalet dels Ermitans (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 20 Meter; Mittlere Breite: 15 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: mäßiger Wellengang
Caleta dels Ermitans, Caló dels Ermitans, s’Arenalet de Son Colom oder dels Ermitans ist 14 Kilometer von Artà entfernt und liegt zwischen Caló des Corb Marí und Punta de Cas Taverner, unter dem Blick der Ermitage de Betlem (300 Meter über Meeresspiegel gebaut), sa Coassa (321 Meter höhe) und dem Puig de sa Murta (214 Meter Höhe). Dieser Komplex ist Teil der Área Natural de Especial Interés Muntanyes d’Artà.
Der Küstenstreifen zwischen sa Cugassa und sa Macada de sa Torre (Caló des Corb Marí, Caleta dels Ermitans, Punta de Taverner, n’Olivarda, Cala s’Estret und Punta de sa Torre oder de s’Erico) ist zerklüftet und vegetationslos. Diese Ebenen, die sich am Meer entlangziehen, waren bis vor sehr kurzer Zeit von Weinstöcken bedeckt.
Ein von der Winderosion und der Meereskraft gerundeter Felsvorsprung führt zur kleinen, von den Eremiten von Betlem genutzten Caleta dels Ermitans, die neben einer Ferienanlage liegt.
Der Strand befindet sich auf halbem Wege zwischen der Urbanisation Betlem und Colònia de Sant Pere. In einem nahen Wald, den man erreicht, indem man den parallel zur Küste verlaufenden Weg nimmt und an der possessió (Landsitz) Son Mascaró in westlicher Richtung vorbeiläuft, befindet sich die prähistorische Siedlung Talaiots de Can Pa amb Oli („Brot mit Öl“, was sich auf ein populäres mallorquinisches Gericht aus einer Scheibe Brot bezieht, auf der man eine Tomate ausdrückt und Olivenöl hinzufügt).
Cala des Camps auch bekannt unter Ca los Camps, Ca los Cans, Calo's Cans, Caló des Cans (Artà, Mallorca)
Kiesstrand
Länge des Strandes: 100 Meter; Mittlere Breite: 10 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: mäßiger Wellengang
Cala dels Camps Vells hat ganz unterschiedliche Namen, Cala des Camps, Ca los Camps, Ca los Cans oder Caló’s Cans. Die wahrscheinlichste Hypothese ist, dass der Name ursprünglich Caló des Cans („kleine Hundebucht“) lautete.
Der Strand ist 15 Kilometer von Artà entfernt, zwischen Punta de Caló’s Cans (Aussichtspunkt mit wunderbaren Panoramablicken über die Bucht von Alcúdia) und sa Cugassa und unter dem Blick der Ermitage von Betlem (300 Meter über dem Meeresspiegel gebaut) und sa Coassa (321 Meter Höhe) gelegen.
Dieser Küstenflecken ist aus der Kombination der Mündung des Torrent dels Cocons (aus dem homellar gleichen Namens entstanden) und der Meereserosion entstanden, was zu einer Reede aus fossilierter Düne in „V“-Form geführt hat. Dieser wunderbare unberührte Strand hat wenig Neigung, Kiesel, einen steinigen Grund sowie Tamarisken in der Nähe des Ufers. Es fallen auch etliche escars (kleine Bootsschuppen) auf sowie eine Verteidigungsanlage aus dem Bürgerkrieg. Von dieser Bucht ab ist die Küste weniger bewachsen und sehr zerklüftet.
Es Canons auch bekannt unter Sa Banyera dels Ermitans, Es Moreros (Artà, Mallorca)
Kieselstrand
Länge des Strandes: 100 Meter; Mittlere Breite: 10 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: starker Wellengang
Es Canons („Die Kanonen“), eine Bezeichnung die sich auf eine Waldzone gleichen Namens und die Reste eines Geschützstandes der nahen Küste bezieht), sa Banyera dels Ermitans oder es Maresos (ein alter Steinbruch) ist 16 Kilometer von Artà entfernt und liegt zwischen sa Ferradura und Punta de Calo’s Cans oder Ca los Camps.
Diese Bucht befindet sich ganz in der Nähe der Urbanisation Betlem und unter dem Blick der Ermitage und der öffentlichen Zone gleichen Namens (300 Meter über Meeresniveau), sowie von sa Coassa (321 Meter Höhe). Dieser Komplex gehört zur Área Natural de Especial Interés Muntanyes d’Artà.
Die Küste von es Canons, die von Punta ses Saupes nach es Maresos reicht, besitzt eine Vegetation aus Garrigue und Macchie und hat eine unregelmäßige zerklüftete Form mit abruptem Profil. Sie hat zahlreiche Vorsprünge aus Stein und kleine Klippen (fossilierte Dünen mit Schichten aus Felsauswaschungen). Hier gibt es zwei größere Meereseinschnitte, einer neben dem anderen, s’Aigo Dolça – sa Ferradura und sa Banyera dels Ermitans – es Maresos (in der unmittelbaren Nähe befindet sich die megalitische Sepultur von s’Aigo Dolça, eine der ältesten architektonischen Funde Mallorcas).
Die Wasser- und Unterwasserbedingungen sind zum Ankern gegenüber diesem Strand nicht geeignet. Es gibt zahlreiche herabgestürzte Felsen, Untiefen, Klippen und wenig Tiefe, so dass hier nur Schiffe mit geringem Tiefgang unterwegs sind. Als Grund wechseln sich Algen, Stein und hin und wieder Sand ab. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich im Port Colònia de Sant Pere.
Cales de Betlem (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 50 Meter; Mittlere Breite: 10 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: mäßiger Wellengang
Betlem oder Cales de Betlem befindet sich fünf Kilometer von Colònia de Sant Pere entfernt. Es ist nach der gleichnamigen Ermitage benannt, die im 19. Jahrhundert von der Kongregation der Eremiten vom heiligen Paulus und dem heiligen Antonius in 322 Metern Höhe errichtet worden ist.
Dieser Küstenstreifen zwischen na Clara und Caló des Corb Marí ist von kleinen ruhigen Calas gebildet, die in diesen Teil der mallorquinischen Küste einschneiden; ihr Substrat ist steinig, und man sieht kleine Boote, die ans Ufer gezogen wurden; der Grund ist ebenfalls steinig mit guter Tiefe, obwohl für die Navigation und zum Ankern aufgrund eben der Steine nicht ratsam. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich 2,4 Seemeilen entfernt im Club Nàutic Colònia de Sant Pere.
Die Namen der Küste nahe der Urbanisation gleichen Namens erinnern daran, dass an diesem Küstenstreifen einst die Mönchsrobbe ihr Habitat hatte – vellmarí auf katalanisch - . Es Vellmarins Alts und es Vellsmarins Baixos sind zwei Unterwassergrotten, in der diese Meeressäuger lebten. An dem Küstenstreifen, der von Capdepera bis Artà reicht, fand seinerzeit die Jagd auf die letzten Exemplare dieser Spezies von Robbe in mallorquinischen gewässern statt.
Die Anfahrt mit dem Auto bedarf eines aufmerksamen Fahrers, er folge der Beschilderung, um ohne Probleme nach Betlem zu gelangen. Im angrenzenden Gebiet gibt es ein Wohngebiet aus einstöckigen Häusern, wo man sein Auto gratis abstellen kann und die letzten Meter dann zu Fuß abläuft.
Diese Charakteristika erklären die geringe Besucherzahl von örtlichen Badegästen.
S'Arenalet des Verger auch bekannt unter S'Arenalet d'Aubarca (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 130 Meter; Mittlere Breite: 40 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: mäßiger Wellengang
S’Arenalet des Verger oder d’Aubarca ist 12,5 Kilometer von Artà entfernt. Es ist einer der am wenigsten besuchten Strände Mallorcas und nur für die wagemutigsten Badegäste geeignet, und zwar aus folgenden Gründen.
Diese schöne und unberührte Küste ist Teil der possessió Aubarca, ein Wort aus dem arabischen al-Bascat, das Ufer bedeutet. Hier hebt sich ein runder Turm ab, Torre des Matzoc oder d’Aubarca oder de sa Falconera oder de Sant Ferran, 1751 in 67 Metern Höhe über dem Meeresspiegel als Wehr- und Wachturm erbaut.
An diesem enormen weißen Strand wächst Wolfsmilch, und im mittleren Bereich des breiten Ufers sind Steinblöcke zu finden.
Die Wasser- und Unterwasserbedingungen sind zum Ankern geeignet, obwohl höchste Aufmerksamkeit vor der Gefahr des Strandens geboten ist, da der Strand gegen Winde aus Nordwest-Nord-Nordost sehr offen ist. Der Grund besteht weitläufig aus Sand in nicht sehr großer Tiefe. Der schwierigste Navigationspunkt ist es Faralló d’Aubarca, 0,4 Seemeilen von der Küste entfernt, zwischen Cap des Freu und Cap de Ferrutx. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich 13,5 Seemeilen entfernt im Club Nàutic Cala Ratjada.
Die Anfahrt mit dem Auto ist kompliziert. Man muss über Privatbesitz fahren. Daher empfiehlt es sich, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, und gut geschützt vor der Sonne, hierher zu kommen. Auf diese Weise ist es einfacher, die geschlossenen Barrieren zu umgehen, die sich bei den letzten 5,5 Kilometern befinden, die zu diesem Strand führen.
Cala Matzoc (Artà, Mallorca)
Kieselstrand
Länge des Strandes: 80 Meter; Mittlere Breite: 100 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: starker Wellengang
Cala Matzoc ist 10,5 Kilometer von Artà entfernt. Die Bucht ist nach dem runden Wehr- und Wachturm, Torre des Matzoc (18. Jahrhundert), benannt, der sich auf dem Faralló d’Aubarga erhebt. Dieser Strand ist der am wenigsten besuchte des aus Cala Torta, Cala Mitjana und Cala Estreta geformten Komplexes.
Dieser kleine feinsandige Strand, mit Kieseln und Kies und Posidonia an seinem Ufer, hat in seinem hinteren Teil Wolfsmilchbewuchs, sowie Wacholder und Küstenpinie; eine hohe steil abfallende Küste ist bemüht, ihn vor den Winden des ersten Quadranten zu schützen.
Die Tatsache, dass dieser Strand Winden aus Nordwest-Nord-Nordost und Ost ausgesetzt ist wie auch seine Morphologie, bewirken, dass das Baden in seinen Gewässern sehr gefährlich werden kann. Das Ankermanöver, auf sandigem Grund in vier Metern Tiefe, zweihundert Meter von der Küste entfernt, erfordert allerhöchste Aufmerksamkeit. Es sei auf eine gefährliche Untiefe, 384 Meter im Ost-Südosten von Torre d’Aubarca und gegenüber von Cala Matzoc hingewiesen, der Punkt mit geringster Tiefe hat hier 2,4 Meter.
Von allen Stränden der Südzone bietet diese Bucht den besten Schutz gegen Winde von Südost nach Nordost. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich 5,4 Seemeilen entfernt im Club Nàutic Cala Ratjada.
Die Anfahrt mit dem Auto ist kompliziert. Es gibt einen für Jeeps geeigneten Weg. Es ist besser, in 20 Minuten zu Fuß, über einen spektakulären Küstenweg, hierher zu kommen.
Na Clara (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 100 Meter; Mittlere Breite: 10 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: starker Wellengang
Na Clara ist sechs Kilometer von Colònia de Sant Pere entfernt. Der Name („klar, hell“) beschreibt die Transparenz des Wassers, das sich unter den dichten Pinien und der Steilküste von s’Atalaia Freda (562 Meter) versteckt, die höchste Erhebung der Serres de Llevant, die einen atemberaubenden Panoramablick auf Mallorca bietet.
Dieser Strand aus Steinen, Kieseln und enormen Felsblöcken, paniert mit feinem glänzendem Sand, gehört zu einem wilden Küstenstrich, einem unberührten Paradies, das dazu einlädt, in sein kristallklares Wasser abzutauchen und einen Sandgrund zu berühren, der sich Hunderte von Metern ins Meer hinaus zieht.
Die Wasser- und Unterwasserbedingungen sind zum Ankern sicher, auch wenn eine gewisse Entfernung zur Küste eingehalten werden muss, wenn die Winde aus West, Nordwest, Nord, und Nordost wehen. Die Tiefe beträgt drei Meter in 150 Metern Entfernung vom Ufer und 1,50 Meter in 50 Metern Entfernung vom Strand. 3,2 Seemeilen entfernt befindet sich der Club Nàutic Colònia de Sant Pere.
Die Anfahrt mit dem Auto ist einfach, man folge der Beschilderung bis es Caló, wo die Asphaltierung schlechter wird. Dort kann man seinen Wagen gratis abstellen. Die letzten 200 Meter bis zu diesem Strand müssen zu Fuß über einen linkerhand nach unten führenden Weg zurückgelegt werden; er ist für Behinderte allerdings nicht geeignet.
Cala Mitjana auch bekannt unter S'Aduaia (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 100 Meter; Mittlere Breite: 50 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: starker Wellengang
Cala Mitjana oder s’Aduaia ist 10 Kilometer von Artà entfernt. Ruhe, Schönheit sowie Unberührtheit zeichnen diesen Strand aus; der Grund ist Süßwasseermangel, der verhindert hat, dass hier eine Urbanisation gebaut wurde.
Der Bewuchs des feinsandigen Strandes besteht aus Disteln, Wolfsmilch und sodann Wacholder. Das Meer schneidet hier sehr wenig in die Küste ein, so dass der Strand den Winden aus Nordwest-Nord-Nordost und Ost ausgesetzt ist.
An den Seiten wird er von Felsblöcken begrenzt. Die rechte Seite weist glatte Felsen mit wenig Vegetation auf, während sich auf der linken Seite ein dichter weiter Pinienwald erstreckt. Die spärliche Vegetation wurde durch Waldbrände weiter dezimiert. Im hinteren Bereich häuft sich das Dünensystem an und wandert Hunderte von Metern weiter zu den Hängen der nahen Hügel.
Diese Morphologie kann das Baden in seinen Gewässern sehr gefährlich machen, desgleichen das Ankern von Schiffen auf einem Grund aus Sand von fünf Metern Tiefe.
Das Ankermanöver erfordert allerhöchste Aufmerksamkeit. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich im Club Nàutic Cala Ratjada.
Die kurvenreiche Anfahrt mit dem Auto, stark abschüssig und in schlechtem Zustand, ist einfach; man folge der Beschilderung. Der Wagen kann gratis im Schatten der Pinien abgestellt werden, die bis an das Ufer reichen.
Cala Torta auch bekannt unter S'Aduaia (Artà, Mallorca)
Sandstrand
Länge des Strandes: 150 Meter; Mittlere Breite: 100 Meter; Besucherzahlen: hoch
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: ruhige Gewässer
Cala Torta oder s’Aduaia ist zehn Kilometer von Artà entfernt und der größte Strand dieser Gemeinde. Es ist ein schöner Strand zwischen niedrigen Felsblöcken und Gebüsch aus Thymian, Mastix, vielen Zwergpalmen und einigen Pinien, der von einem nicht sehr ausgeprägten Meereseinschnitt herrührt, der in einem Dünensystem endet.
Der verwilderte Strand hat eine starke Neigung; man hat sofort keinen Grund mehr. Dies ist das Ergebnis des starken Wellenganges, hervorgerufen durch den Wind, der den Küstenbereich von Artà geißelt. Dass die Bucht sehr wenig ins Land hineingeht, führt auch dazu, dass sie den Winden aus Nordwest-Nord-Nordost und Ost ausgesetzt ist.
Diese Morphologie macht das Baden in ihren Gewässern sehr gefährlich. Es ist hingegen ein exzellenter Platz zum Tauchen und auch zum Ankern von Booten, auf Grund aus Sand in fünf Metern Tiefe; das Ankermanöver erfordert indessen allerhöchste Aufmerksamkeit. Dennoch ist die Besucherezahl von Einheimischen und Touristen hoch, da hier Nudismus praktiziert wird. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich 5,3 Seemeilen entfernt im Club Nàutic Cala Ratjada.
Die kurvenreiche, stark abschüssige Anfahrt über eine Straße in schlechtem Zustand mit dem Auto ist einfach, man folge der Beschilderung. Man kann den Wagen gratis in der Umgebung parken. Man kann auch mit dem Fahrrad von Capdepera hierher gelangen. Die Strecke besteht aus 22 Kilometern. In Cala Mesquida muss man einen Bergweg, mit roten Punkten markiert, nehmen; er beginnt am Souvenirladen und führt direkt zu diesem Strand. Von Cala Mesquida aus kann man auch zu Fuß hierher gelangen.
Sa Font Celada (Artà, Mallorca)
Sandstrand; Behindertenzugang
Länge des Strandes: 40 Meter; Mittlere Breite: 30 Meter; Besucherzahlen: niedrig
Strandtyp: isoliert; Badebedingungen: starker Wellengang
Sa Font Celada befindet sich 12 Kilometer von Artà entfernt in der Mündung des Torrent des Castellot. Die wenigen einheimischen Badegäste, die zu diesem Strand kommen, bemerken, dass das Meer hier kälter ist, dies ist die Auswirkung von zwei ihr Wasser einspeisenden Süßwasserquellen.
Der Torrent des Castellot hat diesem Strand, der sich 150 Meter ins Landesinnere erstreckt, feinsten goldfarbenen Sand zugeführt.
Die spärliche Vegetation, Wolfsmilch, und die Tatsache, von einem felsenreichen Küstenstrich umgeben zu sein, der den Winden aus Nordwest-Nord-Nordost ausgesetzt ist, verleiht diesem Strand ein wüstenhaftes, karges Aussehen.
Die Wasser- und Unterwasserbedingungen sind zum Ankern gegenüber vom Strand auf sandigem Grund, der sich Hunderte von Metern ins Meer hinaus zieht, und bei einer Tiefe von etwa fünf Metern in 300 Metern Entfernung vom Ufer geeignet. Der schwierigste Navigationspunkt dieser Zone, obgleich ausgezeichnet zum Tauchen geeignet, ist Faralló d’Aubarca, 0,4 Seemeilen entfernt von der Küste, zwischen Cap des Freu und Cap de Ferrutx. Die nächst gelegene Hafeneinrichtung befindet sich 13,4 Seemeilen entfernt im Club Nàutic Cala Ratjada.
Diese Charakteristika erklären die niedrige Besucherzahl von einheimischen Badegästen.
Die Gemeinde Artà befindet sich im äußersten Nordosten von Mallorca und ist mit am wenigsten besiedelt (43 Einwohner pro Quadratkilometer).
Der Name soll aus dem arabischen Yartan kommen, so nannte sich die Zone in muselmanischer Epoche. Der christliche König Jaume I., der Mallorca eroberte (1229), nannte sie Almudaina d’’Artano. Mit der Ankunft des Premonstratenser Ordens wurde sie im Jahr 1230 zur Stadt erhoben.
Die Landschaft setzt sich zusammen aus einem weiten Zentraltal, das durch seitliche Gebirgszüge abgeschlossen wird, und einen Küstenbereich, in dem Dünensysteme und Felsküste abwechseln. Sie hat die höchsten Berge der Serres de Llevant (sa Talaia Freda, 562 Meter, und Puig d’en Ferrutx, 519 Meter); erwähnenswert ist der Torrent de na Borges, in dessen Mündung sich der See Estany del Bisbe von zwei Kilometern Länge bildet.
Einige endemische und vom Aussterben bedrohte Pflanzen des Archipels der Balearen wachsen in dieser Gemeinde: Steineichen, wilde Oliven, Pinien und Garrigue. Und sie hat geschützte Spezies wie den Schwarzgeier, den Fischadler oder den Milan.
Tourismus und Baugewerbe ersetzten in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts die Landwirtschaft und die Zwergpalmenverarbeitung als Haupteinnahmequellen. Die Gemeinde verfügt seit 2001 über das Teatre d’Artà (Saal für 460 Personen), eine der besten Infrastrukturen von Mallorca.
Ihren kulturellen Reichtum wird man kennenlernen, wenn man unter anderem den Talayot de ses Païses, das Monestir de Bellpuig, die Kirche Sant Salvador, die Gemeindekirche, die Ermitage von Betlem, das Herrenhaus na Batlessa besucht, wo der bedeutende Maler Miquel Barceló seinen dokumentarischen Fundus deponiert hat.
Wir von
traumferienhausreisen wünschen Ihnen einen schönen erlebnisreiche Badeferien auf Mallorca.
Ihre Mallorca Fincavermietung
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